9. Juni 1991

Generalversammlung. Für den aus dem Vorstand zurücktretenden This Lüthi wird Ev Haeny gewählt. Der Mitgliederbeitrag wird von 20 auf 30 Franken erhöht.

Februar 1991

Der Film „Schaffhausen zwischen zwei Zeiten“ wird gezeigt, anschliessend referiert Stadtbaumeister Ueli Witzig über „Neues Bauen in der Altstadt“.

Mai 1990

Stadtarchivar Hansueli Wipf stellt an einer Mitgliederversammlung „Schaffhausen wie es einmal war“ vor.

Oktober 1989

Kantonsbaumeister René Huber führt die Vereinsmitglieder durch die Ausstellung zum „Projektwettbewerb Überbauung Herrenacker Süd“.

1. August 1989

Der EVAS organisiert erstmals die 1. August-Feier auf dem Fronwagplatz, der sogenannte Bundeszmorge. Einige Jahre lang gehört das zu seinen Aufgaben, bis der Anlass dann von der Neuen Helvetischen Gesellschaft wieder übernommen wird.

11. Juni 1989

Vierte Generalversammlung des Vereins auf der Munotzinne.

26.Oktober 1988

Der EVAS organisiert ein Wahlpodium mit den beiden Kandidaten für das vollamtliche Stadtratsamt Herbert Bühl (heute Regierungsrat) und Marcel Wenger (heute Stadtpräsident).

18. Mai 1988

Podiumsdiskussion zur Parkplatz-Initiative des Gewerbevereins. Marco Aquilini und Renato Brunetti sprachen als Fürworter, Max Baumann und Bruno Merlo als Gegner der Initiative.

19. November 1987

Urs Ganter, kantonaler Denkmalpfleger, spricht an einem Mitgliederabend über „Denkmalpflege im Spannungsfeld der City-Funktion“.

21. Juni 1987

Dritte Generalversammlung des EVAS. Bruno Merlo übernimmt das Präsidium von Werner Bächtold. Dieser verlässt den Vorstand, für ihn wird Bea Moeller gewählt.

Oktober 1986

Einsprache beim Stadtrat gegen den 1. Versuch einer neuen Verkehrsordnung im Münsterbezirk. Dieser Versuch wurde dann auch bald abgebrochen.

August 1986

Der EVAS führt an der Ampelngasse ein Quartierfest durch. Mit Erfolg.

Mai 1986

Der EVAS erhebt eine Einsprache gegen das geplante Einfahrtsbauwerk an der Grabenstrasse zum Parkhaus Herrenacker beim Regierungsrat.

20.8. und 19.9.1985

Vertreter der Pro City, des EVAS, der Interessengemeinschaft Untere Stadt, des Gewerbeverbandes und der Stadtpolizei diskutieren an zwei Sitzungen über „Verkehrsprobleme in der Innenstadt“. Es geht dabei vor allem um die Fussgängerzone. Als Probleme werden genannt: Signalisation, Sperrzeiten, Befahren der Fussgängerzone in der Sperrzeit (Ausnahmebewilligungen), Notumschlagplätze sowie „Verkehrsanordnungen für den rollenden Verkehr“.

2. Juni 1985

Generalversammlung. Werner Bächtold ersetzt Max Baumann als Präsident.

28. Juni 1984

„Feierabendgespräch“ mit Stadtpräsident Felix Schwank. Grund des Anlasses: eine Wunschliste des EVAS aufgrund der grossen Umfrage.

3. Mai 1984

Mitgliederversammlung: Ernest Hauser spricht zum Projekt Herrenacker. Die Schaffhauser Nachrichten titeln: „Altstadt-Verein gespalten“.

1984

Grosse Umfrage unter Altstadtbewohnerinnen und -bewohnern „zur Wohnsituation in der Schaffhauser Altstadt“. Sensationell: 136 des damals 223 Mitglieder zählenden Vereins beantworteten die Fragebögen. Die Resultate wurden in einer vierseitigen Broschüre veröffentlicht, die sich „de Altstädtler“ nannte.

„Ob der Altstädtler regelmässig erscheinen kann, ist noch ungewiss – schön wär’s“, meinte der damalige Präsident Max Baumann in seinem Editorial. Der Altstädtler erschien in der Folge auch regelmässig bis heute. Er bedeutet eine der wichtigsten Aktivitäten des Vereinsvorstandes und wird von den Mitgliedern sehr geschätzt.

29. Mai 1983

1. Generalversammlung auf der Munotzinne mit Imbiss und Apèro.

Herbst 1982

Übergabe eine Petition „Verkehrsfreie Untere Vordergasse“ mit 2200 Unterschriften, eine Massnahme, die vor der geplanten Sanierung durchzuführen wäre.

Juni 1982

„Neustadt-Znacht“ im Haberhaus-Durchgang; ein voller Erfolg.

23. August 1981

Der Vorstand protestiert gegen die neue Beleuchtung in der Altstadt. Zitat: „Die Aufreihung der Kandelaber an der Vordergasse wäre selbst dann ein Ärgernis, wenn der Lampentyp unumstritten wäre. Es ist widersinnig, die Gasse durch die Entfernung der Trottoirs zuerst zu verbreitern und sie dann mit einer wachtsoldatenähnlichen Kandelaberparade zu verstellen.“ 17. November 1981 wurde das Nachtfahrverbot Repfergasse/Platz/Krummgasse verhängt, das vom EVAS initiiert worden war. Schon damals machte der EVAS auf ein weiteres Problem aufmerksam: biertrinkende und oft randalierende Jugendliche.

22. August 1981

fand bereits ein Webergassfäscht statt, organisiert vom EVAS.

19. August 1981

Mitglieder-Versammlung, Diskussion um Nachtfahrverbot und einstimmige Gutheissung des vorliegenden, vom Vorstand erarbeiteten Konzeptes.

19. Februar 1981

Der Einwohnerverein Altstadt (EVAS) wird gegründet.